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Das Buddy-Projekt an Grundschulen in OWL

Modellversuch in den Regionen OWL und Düsseldorf

Das Buddy-Projekt an Grundschulen in OWL des buddY E.V. baut als Modellversuch in NRW auf das bewährte Konzept des Buddy-Projektes auf, das 1999 nach einer Idee des Straßenkinder-Vereins "Off-Road-Kids" von der Vodafone Stiftung ins Leben gerufen wurde. Im Mai 2005 wurde das Buddy-Projekt in einen eigenständigen Verein überführt. Derzeit nehmen bundesweit etwa 800 Schulen mit rund 400.000 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-10 teil.

BuddyProjekt_(c)buddYEV

Das Ziel des sozialen Lernprogramms ist ein verantwortungsvolles Miteinander am Lern- und Lebensort Schule. Speziell ausgebildete Buddy-Trainer erarbeiten gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern schulspezifische Praxisprojekte, in denen Schülerinnen und Schüler beispielsweise Patenschaften für jüngere Mitschüler übernehmen, anderen beim Lernen helfen, sich als Streitschlichter einsetzen oder sich in außerschulischen Institutionen wie Kindergärten oder Altenheimen engagieren.

Erstmals wird das Konzept nun speziell auf Grundschulkinder zugeschnitten und in den Regionen Ostwestfalen-Lippe und Düsseldorf an insgesamt 26 Grundschulen - davon 14 in der Region OWL - erprobt.

Die zugrundeliegende Idee der "Peergroup Education", des Lernens von- und miteinander, kann gerade bei jüngeren Kindern der Veranlagung und frühen Förderung sozialer Kompetenzen dienen.
Das Projekt dient der Vermittlung zukunftsrelevanter Handlungskompetenzen, wie beispielsweise der Entwicklung demokratischen Denkens, der Förderung der Selbständigkeit, des Erlernens von Konfliktlösungsstrategien und somit auch der Gewaltprävention.

Projektpartner der Peter Gläsel Stiftung im Rahmen des Modellversuches sind der buddY E.V., die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Berlin, das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW sowie die beteiligten Grundschulen in den Regierungsbezirken Detmold und Düsseldorf.